Begeisterte Läufer und Traumwetter beim 19. Regensburger Leukämielauf

3.300 motivierte Läufer, strahlender Sonnenschein und beste Stimmung – das war der Regensburger Leukämielauf 2017, organisiert von der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. und dem LLC Marathon Regensburg. In insgesamt vier Disziplinen gingen die Sportbegeisterten aller Altersgruppen auf dem RT-Gelände am Oberen Wöhrd an den Start. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Schirmherrin der Veranstaltung, gab den Startschuss für den Fünf-Kilometer-Lauf, bei dem rund 1.300 Läufer gegeneinander antraten.

Es folgte der Kinderlauf, bei dem sich selbst die ganz Kleinen in Begleitung ihrer Eltern auf den Weg machten und eine Strecke von eineinhalb Kilometern absolvierten. Den Startschuss dafür feuerte Fußball-Legende Klaus Augenthaler ab, der in seiner Funktion als Botschafter der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. vor das Publikum trat. Dabei betonte er auch, wie wichtig ihm dieses Engagement sei: „Auch wenn ich nicht mehr in Donaustauf tätig bin, werde ich diesem Projekt weiterhin die Treue halten.“

Nach der Nordic-Walking-Runde über acht Kilometer, bei der rund 250 Teilnehmer losmarschierten, folgte der teilnehmerstärkste Lauf: Zehn Kilometer mit etwa 1.500 Startern, die bei sommerlichen Temperaturen schnell ins Schwitzen gerieten. Darunter auch die Musiker der Kapelle Josef Menzl, die sich nach erfolgreich beendetem Lauf keine Verschnaufpause gönnten und das anwesende Publikum mit Live-Musik beglückten.

Doch egal in welcher Disziplin die Teilnehmer ihr Bestes gaben, eines hatten sie dabei gemein: Ihr sportliches Engagement für den Zweck, da die Startgebühren und der Erlös auch in diesem Jahr dem Bau des Patientenhauses auf dem Gelände des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) zugute kommen.

Professor Dr. Reinhard Andreesen zeigte sich dankbar und glücklich über den großen Andrang auf den Leukämielauf: „Es ist schön zu sehen, wie viele Teilnehmer auch in diesem Jahr ihre Laufschuhe für unser Patientenhaus anziehen und dazu beitragen, dieses besondere Projekt auf die Beine zu stellen.“

Professor Dr. Wolfgang Herr, Mitglied im Vorstand der Leukämiehilfe Ostbayern e.V., bedankte sich auch bei allen Mitarbeitern des Universitätsklinikums, des LLC Marathon und den Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienstes, die diesen Lauf durch ihren großen Einsatz möglich gemacht haben.

Ebenfalls vor Ort vertreten war die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB), die zur Typisierung bereit stand und rund einhundert Freiwillige nach einer Blutentnahme als Spender registrieren konnte. Um müde Läuferbeine kümmerten sich die Physiotherapeuten von den Döpfer-Schulen.

Eine Übersicht über alle Spender und Sponsoren, ehrenamtliche Helfer und Unterstützer, die den 19. Regensburger Leukämielauf möglich gemacht haben, finden Sie hier: www.leukaemielauf.de

Hier gibt es einen kleinen Film und weiter Impression zum Lauf http://www.armin-wolf.com/leukaemielauf2017.php. Vielen Dank lieber Armin Wolf!